Überblick

Welche Wahlfächer gibt es?
Welches Fach sollte gewählt werden?Welches Fach sollte gewählt werden?
Welche formalen Voraussetzungen müssen bei der Wahl erfüllt sein? 
Wie läuft die Wahl ab? 
Kann ich das Wahlfach in Klasse 7 oder später gewechselt werden?
Schränkt die Wahl des Wahlpflichtfaches die Möglichkeiten bei weiteren Ausbildung ein? 
Welche Prüfungsleistung muss im Fach Französisch in Klasse 10 erbracht werden? 

Zu den einzelnen Fächern: 
Technik
Französisch

 

Zum Profil der Realschule gehört ab Klasse 7 die Einführung eines Wahlpflichtfaches im Umfang von 3 Unterrichtsstunden in der Woche. Dieses gilt neben den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch als Haupt- bzw. Kernfach und wird durchgehend bis Klasse 10 unterrichtet. 

Welche Wahlfächer gibt es?

Je nach Neigung besteht an den Johannes Kepler Privatschulen in der Realschule die Möglichkeit sich für eines der beiden Fächer 

·         Technik (TC)

·         Französisch (FR)

zu entscheiden, wobei das Fach Alltagskultur, Ernährung und Soziales (AES) an den Johannes Kepler Privatschulen nicht zum Schulprofil gehört und daher auch nicht unterrichtet wird. Alle Fächer sind in ihrem Profil als gleichwertig zu verstehen, sprich Französisch ist nicht leichter als Technik, sondern hat lediglich andere Anforderungen auf einem vergleichbar fordernden Niveau.

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Welches Fach sollte gewählt werden?

Die Entscheidung, welches Wahlfach gewählt wird, sollte wohldurchdacht sein. Keinesfalls sollte bei der Entscheidung eine Rolle spielen, welches Fach der beste Freund oder die beste Freundin gewählt hat. Genauso wenig sollte der Wunsch später das Abitur bzw. die allgemeine Hochschulreife erwerben zu wollen Grund dafür sein auf jeden Fall Französisch zu wählen, da dies auch ohne Französisch in der Mittelstufe möglich ist. Zu beachten ist auch, dass die Wahl des neuen Pflichtfaches grundsätzlich ohne Geschlechtspräferenz erfolgt. So sind Mädchen für das Fach Technik genauso begabt wie die Jungen und können dieses wählen.

Grundlage der Wahl sollen neben den Interessen und Neigungen ausschließlich die Begabungen eines Kindes sein. Um diese herauszustellen und einen Einblick in die Fächer und den Unterricht zu gewinnen, nehmen alle Schülerinnen und Schüler der Klasse 6 an jeweils 2 Unterrichtsstunden in der Woche im Rahmen von BNT am Technikunterricht sowie am Französischunterricht teil. Basierend darauf können Schüler und Eltern eine Entscheidung treffen. Grundsätzlich ist aber auch eine Beratung durch die Klassen- und Fachlehrer zu empfehlen.

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Welche formalen Voraussetzungen müssen bei der Wahl erfüllt sein?

Für das Fach Technik müssen keine besonderen formalen Voraussetzungen erfüllt werden. Für das Fach Französisch ist jedoch folgendes zu beachten: Ist die Teilnahme in Klasse 6 am Unterricht in diesem Fach grundsätzlich freiwillig, so ist sie jedoch Voraussetzung für die Wahl ab Klasse 7. Schülerinnen und Schüler, die am Französischunterricht in Klasse 6 nicht teilgenommen haben, müssen an der Johannes Kepler Privatrealschule zwangsweise Technik wählen. Allein um sich alle Möglichkeiten offen zu halten, ist es daher sinnvoll, dass der Unterricht in Klasse 6 besucht wird, auch wenn das ab Klasse 7 nicht zutreffen sollte. Die Entscheidung fällt leichter und kann aus der Erfahrung heraus von den Schülerinnen und Schülern besser gefällt werden, wenn sie die Möglichkeit hatten in Klasse 6 über den Unterricht beide Fächer kennen zu lernen. Hinzu kommt, dass die Note in Französisch in Klasse 6 nicht versetzungsrelevant ist.

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Wie läuft die Wahl ab?

Die Schülerinnen und Schüler treffen die Entscheidung welches Wahlfach sie wählen aufgrund ihrer Interessen und Neigungen, die sie im Unterricht der Klasse 6 herausarbeiten konnten. Die Eltern unterstützen diese dabei. Für die Eltern findet dazu am 2. Elternabend in Klasse 6 zusätzlich eine Infoveranstaltung statt, an der die Fachlehrer ihre Fächer nochmals vorstellen. So kann im Gespräch mit den Klassen- und Fachlehrern eine Entscheidung gefällt werden. Dazu erhalten die Schülerinnen und Schüler im Mai über den Klassenlehrer die Wahlunterlagen. Diese umfassen einen Elternbrief, in dem nochmals die wichtigsten Punkte zusammengefasst sind, sowie einen Rückmeldebogen. Mit dem Rückmeldebogen, der vom Klassenlehrer ausgefüllt wieder in Empfang genommen wird, muss bis zum 1. Juli des laufenden Schuljahres die verbindliche Fachwahl an die Schulleitung kommuniziert werden.

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Kann ich das Wahlfach in Klasse 7 oder später gewechselt werden?

Das Wahlfach wird verbindlich gewählt. Einmal entschieden ist kein Wechsel, z. B. von Technik zu Französisch, mehr vorgesehen und der Schüler / die Schülerin muss das Fach bis einschließlich Klasse 10 besuchen. Auch deshalb sollte die Wahl wohldurchdacht sein und die Erfahrungen aus dem Unterricht in Klasse 6 berücksichtigt werden.

Lediglich für das Fach Französisch als weitere Fremdsprache sieht das Schulgesetz eine klar definierte Sonderregelung nach eindeutig definierten Kriterien vor. 

Möglichkeit I: In Form eines „Notausstiegs“ ist es entweder zum Halbjahr oder am Ende der 7. Klasse möglich in das Fach Technik zu wechseln. Hierbei müssen jedoch besondere Leistungsumstände vorliegen. Liegen diese nach Ansicht des Fachlehrers für Französisch vor, so können die Eltern unter Beifügung einer schriftlichen Stellungnahme des Fachlehrers bei der Schulleitung einen schriftlichen Antrag auf einen Fachwechsel stellen. Der Wechsel wird dann gültig, wenn die Schulleitung nach Prüfung der Sachlage mit Empfehlung des Fachlehrers einem Wechsel zustimmt. Zu beachten ist jedoch auch, dass ein solcher Wechsel einmalig ist und nicht wieder rückgängig gemacht werden kann! Auch muss beachtet werden, dass die bis zum Zeitpunkt des Wechsels versäumten Unterrichtsinhalte im Fach Technik selbstständig nachgearbeitet werden müssen.

Möglichkeit II: Alle Wahlfächer ab Klasse 7 sind gleichwertige Kernfächer und werden bei der Versetzung gleich wie Mathematik, Deutsch oder Englisch gewichtet. Sollte am Ende von Klasse 7 eine Versetzung in Klasse 8 wegen dem Fach Französisch nicht möglich sein, so kann die Klassenkonferenz einer Versetzung trotzdem zustimmen, wenn der betreffende Schüler / die betreffende Schülerin ab Klasse 8 das Wahlfach Technik besucht. (Achtung: Sollte die Versetzung nach Klasse 8 wegen dem Fach Technik nicht möglich sein, so ist ein Wechsel von Technik zu Französisch, um doch noch versetzt zu werden, ausgeschlossen!)

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Schränkt die Wahl des Wahlpflichtfaches die Möglichkeiten bei weiteren Ausbildung ein?

Durch die Wahl eines bestimmten Wahlpflichtfaches wird die spätere Berufswahl keineswegs eingeschränkt. So besteht nach dem Abschluss der Mittleren Reife grundsätzlich die Möglichkeit des Besuchs einer weiterführenden Schule, um z.B. das Abitur zu machen. Lediglich wer das allgemeinbildenden Gymnasium besuchen will, muss in Klasse 7 Französisch gewählt haben, um aufgenommen zu werden. Alle anderen weiterführenden Schulen, z.B. die beruflichen Gymnasien bieten die Möglichkeit, die für die allgemeine Hochschulreife notwendige zweite Fremdsprache, z.B. Französisch, beginnend auf Anfängerniveau ab Klasse 11 zu erlernen.

Die unterschiedlichen Profile der Fächer Technik und Französisch haben aber natürlich trotzdem auch berufsvorbereitende Funktion. 

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Welche Prüfungsleistung muss im Fach Französisch in Klasse 10 erbracht werden?

(Achtung: gilt nur für Schülerinnen und Schüler, die vor dem Schuljahr 2020/21 die Realschulabschlussprüfung ablegen!)

Wie im Fächerverbund NWA so ist auch im Wahlpflichtfach in der zehnten Klasse eine so genannte fachinterne Überprüfung abzulegen. Dies geschieht im Rahmen des Regelunterrichts und wird so gewertet, dass sie einem Drittel der Jahresnote im Fach ausmacht.

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Zu den einzelnen Fächern:

Technik

Im Fächerverbund Biologie, Naturphänomene und Technik in Klasse 6 (BNT) wird der technische Bereich gesondert unterrichtet. Hier sammeln die Schülerinnen und Schüler erste Eindrücke und Erfahrungen beim Umgang mit Werkzeugen und dem Werkstoff Holz. Die Schülerinnen und Schüler sollen beim Herstellen von Werkstücken Kreativität entwickeln und logische Reihenfolgen und Zusammenhänge in der Bearbeitung erkennen. Das theoretische Wissen steht hierbei jedoch im Hintergrund. Das Hauptaugenmerk liegt in der praktischen Arbeit. Die Schüler erstellen Werkstücke aus den verschiedenen Holzarten z.B. einen Nistkasten, Stiftehalter, Dekorationsgegenstände, Holzspielzeug, Schlüsselhalter, Werkzeugkiste, etc. 

In Klasse 7/8 werden Grundlagen im Umgang mit Werkzeugen und Maschinen gebildet bzw. gefestigt. Hier werden primär Werkstoffe wie Holz und Kunststoffe verarbeitet, in Klasse 8 auch Metalle. Die Schülerinnen und Schüler lernen die Werkzeuge und ihre richtige Handhabung kennen. Sie erarbeiten sich theoretisches Hintergrundwissen zu den Werkstoffen die sie während des Unterrichts verwenden. Im Focus steht jedoch, dass die Schülerinnen und Schüler Bearbeitungsmöglichkeiten erlernen und selbständig anwenden können. Auch verschiedene Verfahrensweisen wie die Einzel- und Serienfertigung erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler. In dieser Klassenstufe werden Werkstücke wie z.B. Flaschenöffner, eine Tischuhr, elektrisch betriebene Kleinfahrzeuge (Katamaran, Solarauto etc.), LED-Tischleuchten usw. hergestellt.

In den Klassenstufen 9/10 stehen die komplexeren Techniken im Focus. Hier müssen die Schülerinnen und Schüler bereits erlerntes auf neue Techniken übertragen können. Der Schwerpunkt liegt hierbei im Bereich der Elektronik und Mechanik. Die Schülerinnen und Schüler sollen mechanische Funktionsweisen nachbilden und auf bestimmte Problemstellungen anpassen können. Wie z.B. beim Erstellen eines elektrisch angetriebenen Fahrzeuges. Beim Thema Bauen und Wohnen befassen sich die Schülerinnen und Schüler mit den Grundlagen des Bauens, Berufskunde und den verschiedenen Baustoffen und Möglichkeiten das Wohnen zu gestalten. 

Die Jahresleistung ergibt sich ab Klasse 7 aus vier Klassenarbeiten und sonstigen Leistungen. Zwei der vier Klassenarbeiten können als fachpraktische Arbeiten (Werkstücke) abgenommen werden.

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Französisch

Fremdsprachenkenntnisse sind eine wichtige Schlüsselqualifikation für die wirtschaftliche Zusammenarbeit, aber auch für ein kulturelles und gesellschaftliches Miteinander.

Veränderte gesellschaftliche, politische und ökonomische Rahmenbedingungen haben neue Anforderungen an die Entwicklung des Französischunterrichts gestellt.

Geregelt wurde dies im gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen. Dieser beschreibt ein Sprachenkonzept für ein zusammenwachsendes Europa. Dieses Konzept setzt sich die Mehrsprachigkeit als Ziel und bezieht sich vor allem auf die beruflichen Anforderungen in einem europäischen Kontext. Schülerinnen und Schüler sollen in der Schule nicht nur praktikable Sprachkenntnisse in mindestens zwei Fremdsprachen erreichen, sondern auch durch die Vermittlung von Lernstrategien und Methoden auf ein lebenslanges Lernen vorbereitet werden.

Rolle des Fachs Französisch

Die Sprachlernbiographie unserer Schülerinnen und Schüler wird für deren Zukunft von großer Bedeutung sein. Dabei nimmt die französische Sprache neben der ersten Fremdsprache Englisch eine wichtige Rolle ein. Sie steht aber auch in Konkurrenz zu anderen Sprachen, die sich als Zweitsprache empfehlen, und zu anderen berufsorientierten Fächern. Im Rahmen des Mehrsprachigkeitskonzeptes ist es möglich, Synergieeffekte zwischen den Sprachen zu nutzen. Verknüpfungen zu Deutsch und der ersten Fremdsprache Englisch fördern aktiv das Erlernen des Französischen. Gleichzeitig sollten auch Herkunftssprachen der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt werden. Ziel des Französischunterrichts ist die Kommunikationsfähigkeit der Lernenden. Einerseits soll der Unterricht auf die Anforderungen der Arbeitswelt vorbereiten: Die Schülerinnen und Schüler sollen in die Lage versetzt werden, im Berufsleben auf Französisch zu kommunizieren und die alltäglichen Aufgaben mit französischsprachigen Gesprächspartnern zu bewältigen. 

Andererseits sollen die im Französischunterricht erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen den Zugang zu weiterführenden Schulen (Gymnasien, Fachoberschulen etc.) gewährleistet werden. Diese Anforderungen haben sich schließlich in den Bildungsstandards und den Kernlehrplänen niedergeschlagen. 

„Jede neue Sprache ist wie ein offenes Fenster, das einen neuen Ausblick auf die Welt eröffnet und die Lebensauffassung weitet.”

von Frank Harris, Autor / Publizist / Editor / Redakteur, *1856-†1931

 

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