Die JKP mit Forschergeist und Teamwork bei der Explore Science 2026

Die JKP mit Forschergeist und Teamwork bei der Explore Science 2026

 

Wie viel hält Papier aus? Wie kann man ein Ei so schützen, dass es einen Sturz aus 1,5 Metern Höhe unbeschadet übersteht? Und wie baut man eine möglichst stabile Brücke aus Papier?

Diesen Fragen gingen zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Johannes Kepler Privatschule bei der Explore Science 2026 in Mannheim auf ganz praktische Weise nach. Bei den Wettbewerben „Papierbrücke“ und „Crashtest“ konnten sie Technik und naturwissenschaftliches Denken einmal außerhalb des Klassenzimmers erleben und erproben.

Beim Crashtest bestand die Herausforderung darin, aus Papier eine Schutzkonstruktion für ein Ei zu entwickeln. Diese musste mehrere Fallhöhen – 0,5, 1 und schließlich 1,5 Meter – überstehen. Dabei waren nicht nur Kreativität und handwerkliches Geschick gefragt: Die Konstruktion musste gleichzeitig stabil und möglichst leicht sein.

Fast alle unserer Gruppen gelang es, den Crashtest erfolgreich zu absolvieren. Am Ende zeigte sich jedoch, wie anspruchsvoll die Aufgabe tatsächlich war: Viele der Konstruktionen waren jedoch mit 50 Gramm und mehr deutlich schwerer als die Spitzenplatzierungen. Zum Vergleich: Das Gewicht des neunten Platzes lag bei gerade einmal 18 Gramm.

Doch genau hier liegt der besondere Wert eines solchen Wettbewerbs: Nicht alles muss beim ersten Versuch funktionieren. Die Schülerinnen und Schüler konnten unmittelbar erfahren, dass technische Lösungen entwickelt, getestet, bewertet und anschließend verbessert werden müssen. Ein Ergebnis, das zunächst enttäuschend wirken kann, wird somit zu einer wertvollen Lernerfahrung.

Auch bei der Papierbrücke war kreatives Konstruieren gefragt. Mit einfachen Materialien galt es, eine möglichst tragfähige Konstruktion zu entwickeln. Dabei wurden Prinzipien aus Technik und Statik nicht nur theoretisch besprochen, sondern durch eigenes Planen, Bauen und Ausprobieren unmittelbar erfahrbar.

Neben den Wettbewerben bot die Explore Science zahlreiche weitere Möglichkeiten, Wissenschaft und Technik zu entdecken. Die Schülerinnen und Schüler konnten verschiedene Stationen besuchen und unter anderem Zeit an einem Stand des KIT verbringen.

Lernen, das bleibt

Die Teilnahme an der Explore Science zeigt eindrucksvoll, wie wichtig Lernen durch Erfahrung ist. Die Schülerinnen und Schüler mussten eigene Ideen entwickeln, gemeinsam Entscheidungen treffen, Konstruktionen überprüfen und mit Rückschlägen umgehen. Dabei wurde deutlich: Eine gute technische Lösung entsteht häufig nicht beim ersten Versuch, sondern durch Ausprobieren, Fehler erkennen und gezieltes Verbessern.

Genau diese Erfahrungen lassen sich nur schwer aus einem Schulbuch lernen. Wettbewerbe wie die Explore Science schaffen einen Lernraum, in dem Wissen praktisch angewendet wird und Schülerinnen und Schüler erleben, warum technisches Denken, Kreativität, Teamarbeit und Durchhaltevermögen wichtig sind.

Auch wenn es diesmal nicht für eine Platzierung gereicht hat, nehmen unsere Schülerinnen und Schüler etwas Entscheidendes mit: Erfahrung – und jede Menge Ideen dafür, was beim nächsten Mal noch besser gemacht werden kann. Wie ein Schüler treffend zusammenfasste: Es war „ein schöner und sinnvoller Tag“ und vor allem eine Gelegenheit, aus den eigenen Fehlern zu lernen.

Wir freuen uns über den großen Einsatz unserer Schülerinnen und Schüler und sind gespannt, welche Ideen sie bei der nächsten Herausforderung entwickeln werden!

 

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